The Blog
„Ich weiß doch eigentlich, was gut für mich wäre.“
Diesen Satz höre ich immer wieder. Und vielleicht hast du ihn auch selbst schon einmal gedacht.
Du weißt, dass regelmäßige Bewegung dir guttun würde. Du weißt, welche Lebensmittel deinem Körper guttun. Du weißt, dass strenge Verbote oder ständiges Kalorienzählen dich langfristig nicht glücklich machen.
Und trotzdem fühlt sich Veränderung manchmal unglaublich schwer an.
Warum?
Weil Wissen allein oft nicht ausreicht.
Unser Umgang mit Essen, unserem Körper und uns selbst wird nicht nur von bewussten Entscheidungen geprägt.
Ein großer Teil unseres Alltags besteht aus Gewohnheiten, automatischen Reaktionen und tief verankerten Denk- und Gefühlsmustern. Unser Gehirn nutzt diese Automatismen, um Energie zu sparen – eigentlich eine großartige Fähigkeit.
Doch genau deshalb reicht es häufig nicht, sich einfach nur „mehr zusammenzureißen“.
Genau hier können Audiotrainings eine wunderbare Unterstützung sein.
Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn dein Kopf einfach nicht aufhören möchte zu denken. To-do-Listen, Sorgen, Erwartungen – alles scheint gleichzeitig Aufmerksamkeit zu verlangen.
In diesem Zustand greifen wir besonders häufig auf bekannte Gewohnheiten zurück.
Das ist völlig normal.
Unter Stress schaltet unser Gehirn bevorzugt auf Autopilot. Deshalb fällt echte Veränderung oft leichter, wenn wir zuerst zur Ruhe kommen. Während wir entspannen, verändert sich auch die Aktivität unseres Gehirns.
Die schnellen Gehirnwellen, die typisch für konzentriertes Denken und ständige Aktivität sind, nehmen häufig etwas ab.
Stattdessen treten ruhigere Aktivitätsmuster stärker in den Vordergrund. Viele Menschen erleben, dass sie leichter nach innen schauen können, Gefühle bewusster wahrnehmen und offen für neue Perspektiven & Muster werden. Genau deshalb beginnen viele Audiotrainings mit einer bewussten Entspannung.
Eine der spannendsten Erkenntnisse der modernen Neurowissenschaft ist die sogenannte Neuroplastizität. Neuroplastizität bedeutet, dass unser Gehirn ein Leben lang lern- und veränderungsfähig ist.
Immer dann, wenn wir neue Erfahrungen machen, anders denken, neue Gefühle erleben oder neue Verhaltensweisen wiederholen, entstehen neue Verbindungen zwischen Nervenzellen. Gleichzeitig können alte, selten genutzte Muster mit der Zeit an Bedeutung verlieren.
Mit anderen Worten:
Unser Gehirn ist kein fertiges Bauwerk.
Es ist eher wie ein Garten.
Die Wege, die wir häufig gehen, werden immer deutlicher. Neue Wege entstehen Schritt für Schritt – indem wir sie immer wieder bewusst betreten.
Genau deshalb ist Veränderung grundsätzlich in jedem Alter möglich.
Vielleicht hast du schon einmal eine Meditation gehört und dich danach wunderbar gefühlt. Und am nächsten Tag war der Alltag wieder da. Das ist völlig normal.
Oft ist es nicht eine einzelne Meditation, die unser Leben verändert (aber ja, auch das kann passieren!!!), sondern die regelmäßige Wiederholung.
Unser Gehirn stärkt die Verbindungen, die wir regelmäßig nutzen. Deshalb dürfen neue Gedanken, neue Gefühle und neue Erfahrungen immer wieder erlebt werden, bis sie sich nach und nach vertrauter anfühlen & die Nervenbahnen stabiler geworden sind. So ähnlich wie beim Erlernen einer neuen Sprache oder eines Instruments. Je häufiger wir üben, desto selbstverständlicher wird das Neue.
Wir Menschen lernen nicht nur mit dem Kopf. Wir lernen vor allem durch Erfahrungen und Emotionen. Vielleicht hast du schon unzählige Artikel über gesunde Ernährung gelesen. Doch erst, wenn du wirklich spürst, wie gut sich achtsames Essen oder eine wohltuende Ernährung anfühlt, bewegt sich etwas in dir.
Unser Gehirn speichert Erlebnisse besonders nachhaltig, wenn sie mit Emotionen verbunden sind. Deshalb können geführte Meditationen oder Audiotrainings oft tiefer wirken als reine Informationen.
Viele Menschen, die schon lange mit ihrem Essverhalten kämpfen, berichten, dass sie den Kontakt zu ihrem Körper nach und nach verloren haben.
Wann habe ich wirklich Hunger?
Wann bin ich angenehm satt?
Brauche ich gerade Essen – oder eigentlich Ruhe, Nähe oder eine Pause?
Die Wissenschaft bezeichnet diese Fähigkeit, innere Körpersignale wahrzunehmen, als Interozeption. Audiotrainings können dabei unterstützen, diese Wahrnehmung wieder bewusster werden zu lassen. Sie eröffnen einen Raum zum Stillwerden und erleichtern so das Zuhören. Denn dein Körper trägt bereits alle Antworten in sich. Immer und jederzeit.
Vielleicht darfst auch du nur wieder lernen, sie wahrzunehmen.
Kennst du diesen Moment, in dem plötzlich etwas „Klick“ macht? Nicht nur im Kopf. Sondern tief in dir. Du verstehst nicht nur etwas – du fühlst es. Es sind diese Momente, die unglaublich viel Energie in sich tragen.
Solche Erfahrungen lassen sich nicht erzwingen. Aber wir können einen Raum schaffen, in dem sie entstehen dürfen.
Vielleicht ist das Schönste an Audiotrainings, dass sie keinen Leistungsdruck kennen. Du musst nichts richtig machen. Du musst nichts beweisen. Du darfst einfach zuhören. Mit jedem Mal ein kleines Stück mehr.
Denn Veränderung entsteht oft nicht durch den einen großen Moment. Sondern durch viele kleine Augenblicke, in denen wir beginnen, anders über uns selbst zu denken, unseren Körper mit mehr Verständnis wahrzunehmen und neue Erfahrungen zu sammeln.
Vielleicht beginnt genau dort der Weg zu deinem Wohlfühlkörper. Nicht mit mehr Disziplin. Sondern mit einer neuen Beziehung zu dir selbst.
Genau aus diesem Grund spielen Audiotrainings in meinem Programm For Me Body eine so große Rolle. Dort begleiten dich über 20 geführte Meditationen sowie vier tiefgehende Hypnosesessions, die dich dabei unterstützen können, deinen Körper bewusster wahrzunehmen, alte Muster zu erkennen und Schritt für Schritt ein neues Selbstbild sowie einen wohltuenderen Umgang mit dir selbst zu entwickeln.
Wenn du lieber individuell begleitet werden möchtest, kannst du auch eine 1:1-Hypnosesession mit mir buchen. Schreibe mir dazu gerne einfach unter hello@thisisforme.de.
Mögest du heute gut zu dir sein. 🫶🏼
Herzensgrüße,

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